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"Alles für Elvis"
2.6. Oberschule Bomlitz
Premiere mit vielen
rockigen Highlights!
16.6. Kurhaus, Bad Fallingbostel
23.6. Oberschule, Visselhövede
30.6. Oberschule Bomlitz
Beginn jeweils um 20:00 Uhr

 

Baltrum-Aufführung
Geschrieben von: Angela Kirchfeld   
Baltrum - Teilnehmer: Valantis Böhling-Pavlidis, Jens-PeterGloe, Doris Grothusen, Birgit Kempe, Angela Kirchfeld, Vera Meyer-Dymny, Cornelia Pötzsch, Ulrich Stampa Heidi Tonne, Achim Welke, Regina Will
Man könnte sagen: „Wir kamen als Fremde und gingen als Freunde.“
Dabei wussten wir nicht, was uns erwartet. Die Fahrt zu den Theatertagen auf Baltrum vom Donnerstag, 29. April, bis Sonntag, den 3. Mai, war unbeschreiblich schön! Da spreche ich wohl allen aus dem Herzen! War es die gute Stimmung, das gute Wetter, das harmonische Miteinander, die tollen Theaterstücke die wir gesehen haben, die vielen netten Theatermenschen, das gute Essen, das schöne Inselflair mit den Fasanen… ? Ich weiß es nicht! Wir liefen in den vier Tagen einfach nur mit einem Dauergrinsen umher. Wir haben uns auch in unseren zwei Ferienhäusern „Dünenrose“ und „Strandflieder“ einfach „sauwohl“ gefühlt. Die Fahrt mit dem Bus klappte dank unseres Busfahrers Ulrich ebenso gut, wie die Versorgung während der Fahrt. Jeder hatte genügend Proviant und Sekt dabei, so dass wir nicht darben mussten. Die Überfahrt in Neßmersiel klappte reibungslos. Jeder hatte seine Aufgaben und nachdem Jens-Peter die Fahrkarten besorgt hatte, konnten wir uns entspannt zurücklehnen. Selbst das vorherige Kopfzerbrechen hinsichtlich der großen Möbelteile die wir mitnehmen mussten, löste sich in Luft auf. Die Entfernungen auf Baltrum sind wirklich gering, so dass wir mit den Handkarren schnell und gut überall hinkamen. Schnell hatten wir die Insel erkundet und liebgewonnen. Heidi versorgte uns aufs Beste mit leckerem Essen! Nach einem schönen ersten Abend und der Aufführung „Das Haus in Montevideo“, saßen wir noch lange bei hauseigenem Weißwein, Sekt und Ouzo in der „Dünenrose“ zusammen. In den Mai wollte keiner mehr tanzen. Mit Mühe und Not konnte ich eine Flasche Ouzo für die Aufführung retten!
Am nächsten Tag, dem Tag unserer Aufführung am 1. Mai war erst einmal Frühstück und Wellness angesagt. Valantis und Conni gingen mit Vera und mir zum Walken, andere wiederum joggten. Wir sind eben sehr sportlich. Doris vertrat uns beim Theaterstück „Hotel Paradiso“, denn für uns standen Massagen für die Darsteller, Theatertraining und die letzte Textprobe auf dem Programm. Ruck-Zuck war es soweit und wir schoben gegen 17 Uhr mit „Sack und Pack“ – besser gesagt mit Requisiten und den Möbeln auf den Karren zur Turnhalle. Zwischen-durch wurde noch ordentlich Werbung mit den Handzettel gemacht.
Zum Glück hatte Vera alle schon vorher geschminkt, denn die letzte Aufführung war mit Verzögerung noch im vollen Gang! Da bekamen wir doch gehörig „Muffensausen“. „Wie sollen wir nur in der kurzen Zeit den Aufbau, dazu noch mit fremden Kulissen, die vielleicht gar nicht passen, schaffen?“ Großes P für PANIK! Doch dann kamen zwei Engel in Form von Torsten Moschner und Gerd Klünder und es war alles kein Problem mehr. Nach einer einfachen Skizze bauten sie mit uns innerhalb einer Stunde die Kulissen auf!!! Auf unser Stück gehe ich hier nicht ein. Nur soviel sei gesagt: „Es war grandios!“ Selbst die Texthänger im zweiten Akt hielt man für einstudiert!! Der donnernde lang anhaltende Applaus bestätigte: „Wir liegen mit dem Stück „Glückliche Umstände“ goldrichtig!
Nach der Aufführung gaben wir auch ein Interview, wie alle anderen Bühnen übrigens auch.
Am nächsten Tag waren wir auf der Insel berühmt und wurden oft angesprochen. Der Sonnabend diente zur allgemeinen Erholung und zum Ausspannen. Viele gingen am Stand spazieren, sahen sich die anderen Theaterstücke an oder relaxten ganz einfach. Abends mussten wir Vera verabschieden und gingen gemeinsam ins Restaurant „Der Seehund“. Hier erfuhren wir erst, dass der Chef Jupp (Josef) Flockert, Vorsitzender des Amateurverbandes ist. Nach vielen netten Begegnungen schauten wir uns gemeinsam das Theaterstück „Kaviar und Linsen“ der Schaumburger Bühne an. Regina, Conni, Valantis und Ulrich fanden dann auch den Weg zur Theaterfete. Wann die Einzelnen nach Hause kamen, ist nicht überliefert. Doch als morgens um 5 Uhr Regina ins Zimmer schlich, wurde sie von Birgit mit einem donnernden „Wo kommst du jetzt her?“ begrüßt. Die arme Regina fiel fast in Ohnmacht! Das erinnerte doch sehr an alte Zeiten! Auch wenn die anderen der Theaterfete fern blieben, heißt dass noch lange nicht, dass sie keinen Spaß hatten. Übrigens, wenn man nach x Ouzo, Wein und Sekt zwei Finger zur Bestellung hoch hält, bedeutet das nicht zwei, sondern eigentlich drei.
Die schöne Zeit war viel zu B/bal(t)rum…
Am Sonntag besuchen wir noch die Matinee mit dem tollen Improtheater der 5ten Dimension, der „Tatort Kiste“ – Rampenlicht Lüneburg und dem Trio Chapeau Claque. Klar, dass der Himmel zum Abschied weinte!
Es goss ins Strömen! Da fiel der Abschied bei dem „Rausschmeiß-Wetter“ leichter. Auf der Fähre waren wir, wie Jens-Peter bemerkte, wie eine große Familie! Wir haben viele Leute kennen gelernt und Freundschaften geschlossen, die wir in zwei Jahren hoffentlich wieder auffrischen können. Aber vielleicht sehen wir den ein oder anderen auf einem Seminar, bei einer Aufführung, bei einer anderen Gelegenheit, bald wieder!
Auch ich habe als Regisseurin an den Tagen viel Lob bekommen, das ich immer wieder gerne an die Darsteller weitergebe. Denn jeder Regisseur ist nur so gut, wie seine Darsteller es zulassen. „Lass uns dein Knetgummi sein“, wie Birgit schmunzelnd meinte. Im übrigen habe ich die Einladung nach Baltrum noch nicht angenommen, um dort Regie zu führen. Auch bin ich keine „Professionelle“ (Regisseurin), wie Valantis mit einem Augenzwinkern meinte! Ich bleibe ganz einfach eure
                                                Angela Kirchfeld
 
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